6. Generalversammlung der BEG Leimen

 

Erstmals Gewinnausschüttung beschlossen

Premiere bei der BEG Leimen, erstmals beschloss die Generalversammlung am 27.6.2017 Gewinne an die Mitglieder auszuschütten. Dieses äußerst zufriedenstellende Ergebnis basiert auf einem gut verlaufenen Jahr 2016.

Claudia Felden als für die wirtschaftlichen Fragen zuständige Vorständin unserer Genossenschaft erläuterte wie immer detailliert die Zahlen des Jahresabschlusses, auf dem die Gewinnausschüttung beruht. Die Bilanz zum 31.12.2016 enthält AKTIVA und PASSIVA von jeweils 281.030,69 € und einen Bilanzgewinn von 4.609,26 € . Von diesem Gewinn werden 4.300.-€ an die Mitglieder ausgegeben. 309,26 € werden auf die neue Rechnung vorgetragen und 47.-€ werden in die gesetzliche Rücklage eingestellt.

Neben den jährlichen Tilgungsleistungen an Kreditinstitute konnten auch die von den Mitgliedern gewährten Nachrangdarlehen in großem Umfang zurück gezahlt werden und sind voraussichtlich bis Ende diesen Jahres vollständig abgelöst. Auch das eine sehr erfreuliche Entwicklung für unsere Genossenschaft.

Die Prüfung des Jahresabschlusses ergab keine Beanstandungen, daher wurde den Mitgliedern die Entlastung des Vorstandes empfohlen. Sowohl dafür, als auch für die Entlastung des Aufsichtsrates, sowie die vorgeschlagene Mittelverwendung gab es einstimmige Beschlüsse der anwesenden Mitglieder.

Anschließend erläuterte unser technischer Vorstand Andreas Dürr die Erträge unserer vier Anlagen. Diese sind im vergangenen Jahr gut und störungsfrei gelaufen, und auch in diesem Jahr sehen die Zahlen sehr gut aus, sodass sie stabile Erträge im Rahmen dessen abwarfen, was das Wetter erlaubt hat. Anhand verschiedener Schaubilder erläuterte er, wie sich beispielsweise Regentage auf den Ertrag auswirken.

Bei der anschließenden Diskussion stand die Frage im Mittelpunkt, welche weiteren Projekte angegangen werden könnten. Neben weiteren städtischen Dächern bieten auch Private oder Unternehmen vor Ort die Chance die Zahl unserer PV Anlagen auszuweiten.

Auch das Thema Mieterstrom soll weiter verfolgt werden, wenn es auch fraglich scheint, ob es im Rahmen ehrenamtlicher Geschäftsführung durchzuführen ist. Gegenwärtig ist die Genossenschaft

in der Prüfung ob sich an einer Stelle im Rösbach kleine Wasserkraft verwirklichen läßt. Auf dem sich rasch entwickelnden Markt neuer Technologien sind wir immer auf der Suche nach Möglichkeiten die für eine Genossenschaft unserer Größe umsetzbar sind.

rf

Läuft und läuft. Immer noch unser Goldesel, die Anlage auf der Geschwister-Scholl Schule


Michael Reinig neu in den Aufsichtsrat gewählt

Neben dem Jahresabschluss 2016 mit dem auch erstmals eine Gewinnausschüttung beschlossen werden konnte, und den Berichten zur Lage der BEG (siehe Teil 1 des Berichts) stand bei der 6. Generalversammlung auch die Erweiterung des Aufsichtsrates auf der Tagesordnung.

Bei der letztjährigen Generalversammlung wurde beschlossen, in diesem Jahr den Aufsichtsrat um bis zu zwei Sitzte aufzustocken. Für die Genossenschaft bedeutet dies keine zusätzlichen Unkosten, da alle Aufsichtsräte genauso wie unsere beiden Vorstände nicht nur ehrenamtlich arbeiten, sondern auch ohne Aufwandsentschädigung.

Für unseren Aufsichtsrat konnten wir als neues Mitglied Michael Reinig gewinnen, langjähriger Gemeinderat der GALL und Bürgermeisterstellvertreter. Auch bei der BEG Leimen ist er von Anfang an mit dabei und hat auch auf diese Weise sein Engagement für die Energiewende unte Beweis gestellt. Mit Michael Reinig gewinnt unser Aufsichtsrat weitere Kompetenz hinzu, die wir für die Herausforderungen der nächsten Jahre gut brauchen können.

Das sahen auch die anwesenden Mitglieder so, die ihn einstimmig in den Aufsichtsrat wählten. Wir danken ihm für seine Bereitschaft und freuen uns auf eine gute und konstruktive Zusammenarbeit zum Wohl unserer Genossenschaft.

rf

Bildunterschrift: Aufsichtsrat und Vorstand der BEG, v.l. E.-R. Schöpe, Ch. Hasenpflug, P. Goerke, M. Reinig, R. Frühwirt, Th. Kern, C. Felden, A. Dürr.


5. Generalversammlung der BEG Leimen

Die fünfte Generalversammlung der BürgerEnergieGenossenschaft Leimen am 14.6.2016 unterschied sich in einigen Punkten von den bisherigen Generalversammlungen. Am auffälligsten war der neue Sitzungsort. Hatte man sich zuletzt noch im KCL zusammen gesetzt, so musste nun nach dem Umzug der Stadt auch für unsere Versammlung ein neuer Treffpunkt gefunden werden. Dankenswerterweise stellte die Stadt uns den neuen Sitzungssaal des Gemeinderates zu Verfügung, der ein schönes Ambiente für unsere Sitzung bot.

Als nächstes fiel der Wechsel in der Sitzungsleitung auf. Aufgrund des Todes unseres bisherigen Aufsichtsratsvorsitzenden Karl-Heinz Wagner, der dieses Amt seit der Gründung der Genossenschaft inne hatte, wurde die Sitzung diesmal von seinem Stellvertreter Ralf Frühwirt geleitet. Dieser erklärte zu Beginn der Sitzung nochmals den Dank der BEG an Karl-Heinz Wagner für sein großes Engagement, das weit über die Aufgaben eines Aufsichtsratsvorsitzenden hinaus ging.

Wörtlich sagte er: „Er hat wesentlich dazu beigetragen, besonders mit seinem juristischen Sachverstand, dass wir als Genossenschaft so schnell in ein gutes Fahrwasser gekommen sind. Solange es seine schwere Krankheit zuließ hat er sich bis in seine letzten Tage hinein nicht nur für den Gemeinderat, sondern auch für die BEG eingesetzt. Wir werden ihn nicht nur als akribischen Aufsichtsratsvorsitzenden, sondern auch als engagierten, sympathischen Menschen in Erinnerung behalten.“

Dann bat er die anwesenden Mitglieder sich für eine Schweigeminute zu erheben.

Vor dem Eintritt in die Tagesordnung konnten wir den neuen Ob der Stadt Leimen, Hans Reinwald, in unserem Kreis begrüßen. Er war der Einladung gefolgt, sich aus erster Hand ein Bild über die Arbeit der BEG Leimen zu machen. In seinem Grußwort stellte er unter anderem den Genossenschaftsgedanken in den Mittelpunkt, der gerade im Zuge der Energiewende eine große Renaissance erfahren hat. Ralf Frühwirt bedankte sich namens der BEG und überreichte im Gegenzug ein Beitrittsformular.

Der letzte Unterschied zu den vorangegangenen Generalversammlungen war für die Mitglieder sicher der angenehmste. Musste man sich in den Aufbaujahren bisher mit – wenn auch kleinen – Fehlbeträgen beschäftigen, so durfte man sich diesmal erstmals mit der Verwendung eines Über schusses beschäftigen. Den Jahresabschluss 2015 führte Claudia Felden als zuständiges Mitglied des Vorstandes aus.

Die Tagesordnungspunkte 2 bis 6 der Generalversammlung der BEG Leimen befassten sich mit der Entwicklung der Genossenschaft im vergangenen Jahr, insbesondere mit den Finanzen. Dies ist die Domäne der ersten Bürgermeisterin der Stadt, Claudia Felden, die seit dem Start unserer Genossenschaft Finanzvorstand ist. Wie alle anderen in Vorstand und Aufsichtsrat macht sie diese Arbeit ehrenamtlich und ohne finanzielle Entschädigung.

Zu Beginn ihrer Ausführungen zum Jahresabschluss 2015 dankte sie daher allen Aktiven für ihr großes Engagement, darunter auch Herrn Dieter Weber, der auch ohne offizielle Funktion, die Webseite der Genossenschaft aufgebaut hat und intensiv pflegt (www.beg-leimen.de).

Im weiteren erläuterte sie die Zahlen aus dem Jahr 2015, die sowohl von einem Wirtschaftsprüfer, als auch durch den Aufsichtsrat geprüft worden waren. Und diese Zahlen haben sich im vergangenen Jahr sehr positiv entwickelt. Bei einer leichten Steigerung der Mitgliederzahl stieg auch das Geschäftsguthaben der Mitglieder an. Durch die Installation unserer vierten Anlage auf dem Dach des neuen Verwaltungsgebäudes stieg der Wert unserer technischen Anlagen deutlich auf nunmehr 273.396,- €. Die Verbindlichkeiten gegenüber den Kreditinstituten sanken planmäßig, während aufgrund der guten Ertragslage schon ein guter Teil der von den Mitgliedern gewährten Nachrangdarlehen zurück gezahlt werden konnte.

Insgesamt erwirtschaftete die Genossenschaft in 2015 einen Jahresüberschuss von 5.316,93 €, wobei zu berücksichtigen ist, dass unsere vierte Anlage erst im November ans Netz ging, und damit den in 2015 angefallenen Kosten für diese Anlage kaum Erträge gegenüber standen.

Aus den Vorjahren standen noch Verlustvorträge in Höhe von 3.504,28 € in den Büchern, die mit dem Überschuss verrechnet wurden. Daraus resultierte ein Bilanzgewinn von 1.812,65 €. Der Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat war, diesen Gewinn nicht auszuschütten, sondern 1.793,65 € auf die neue Rechnung vorzutragen und 19.- € in die gesetzliche Rücklage einzustellen.

Im Anschluss erläuterte Aufsichtsratsmitglied Thomas Kern die Prüfung des Jahresabschlusses, die er gemeinsam mit Christa Hassenpflug vorgenommen hatte. Diese ergab keinerlei Beanstandungen und entsprechend wurde die Entlastung des Vorstandes durch den Aufsichtsrat empfohlen.

Die Mitglieder stellten denn auch einstimmig den Jahresabschluss fest und entlasteten sowohl den Vorstand als auch den Aufsichtsrat.

Unter TOP 7 ging es um die Ersatzwahl für den durch den Tod unseres Aufsichtsratsvorsitzenden Karl-Heinz Wagner vakant gewordenen Platz im Aufsichtsrat. Frau Petra Goerke aus Leimen wurde von der Versammlung einstimmig gewählt. Namens des Aufsichtsrates bedankte sich Ralf Frühwirt für die Bereitschaft und hieß das neue Mitglied in diesem Gremium willkommen.

Die Größe des Aufsichtsrates war auch beim nächsten TOP Thema. Laut Satzung der BEG Leimen kann der Aufsichtsrat aus bis zu neun Mitgliedern bestehen. Die bisherige Größe beträgt fünf Mitglieder. Nach den Erfahrungen nach dem Tod von Karl-Heinz Wagner unterbreitete der Aufsichtsrat der Versammlung den Vorschlag ab dem kommenden Jahr die Zahl der Aufsichtsräte auf sieben aufzustocken, um das Risiko zu minimieren, dass der Aufsichtsrat durch Unterbesetzung nicht beschlussfähig sein kann. Die Regelung soll ab dem kommenden Jahr greifen, weil dann die reguläre Wahl der Hälfte der Mitglieder des Aufsichtsrates ansteht. Nach einer kurzen Aussprache folgte die Versammlung auch diesem Vorschlag einstimmig.

Unter TOP 9 erläuterte unser technischer Vorstand Andreas Dürr die Lage der Gesellschaft. In einer Power-point Präsentation stellte er unsere vier bestehenden Anlagen vor. Sie alle produzieren wie geplant und reibungslos Strom aus Sonnenenergie. Lediglich bei einer Anlage kam es im vergangenen Jahr zu einer kurzen Unterbrechung durch Blitzschlag. Andreas Dürr zeigte an Beispielen den Verlauf unserer Stromproduktion über den Tagesverlauf oder im Jahreszyklus. Insgesamt spiegelte sich in seinem Bericht die positive Entwicklung der Gesellschaft wieder, die schon bei der Erläuterung des Jahresberichts 2015 durch Claudia Felden deutlich geworden war.

Für 2016 ist derzeit keine neue Anlage geplant. Dafür gibt es mehrere Gründe. Da alle Arbeit ehrenamtlich geleistet wird, und neue Anlagen erheblichen Aufwand verursachen, soll in diesem Jahr hier eine Auszeit genommen werden. Das fällt umso leichter, als sich derzeit kein neues Dach für unsere Zwecke anbietet. Aufgrund der gesunkenen Einspeisevergütung lohnen sich nur noch Objekte, bei denen der Strom direkt vor Ort verbraucht werden kann, am besten dann, wenn er auch produziert wird. Das schränkt die nutzbaren Objekte ein, da zum Beispiel Schulen dann geschlossen sind wenn der meiste solare Strom anfällt.

Daher beobachtet die BEG sowohl die Entwicklung der gesetzlichen Rahmenbedingungen, als auch mögliche künftige Objekte.

rf

Unser Goldesel, die Anlage auf der Geschwister-Scholl Schule


4. Generalversammlung der BEG Leimen

Am 30.6. fand im KCL die 4. General-versammlung der BürgerEnergieGenossenschaft Leimen statt. Von den mittlerweile 59 GenossInnen waren 26 anwesend, ein Wert, von dem viele Vereine nur träumen können, zumal sich der Kreis der GenossInnen mittlerweile auch über Leimen hinaus ausgeweitet hat.

Geleitet wurde die Sitzung vom Aufsichtsratsvorsitzenden Karl-Heinz Wagner, der sich dieser Aufgabe wie immer mit großer Akribie und Gelassenheit widmete. Der Jahresabschluss 2014, den BEG Vorstand Claudia Felden erläuterte, zeigte, dass sich die BEG auf einem guten Weg befindet. Die Anlaufverluste konnten deutlich reduziert werden, die Einnahmen aus den Anlagen fließen planmäßig und die Liquidität der Genossenschaft entwickelt sich sehr gut.

Dass in der Genossenschaft gut gearbeitet wird, bestätigte auch der Prüfbericht der Kassenprüfer. Karl-Heinz Wagner und Christa Hassenpflug hatten sich intensiv mit den Einnahmen und Ausgaben und der Geschäftsführung befasst und nichts beanstandenswertes gefunden. Das spiegelte sich auch in der anschließenden Aussprache wieder, die mangels Kritik ausfiel.

Die niedrigen laufenden Kosten der BEG sind auch auf den großen Anteil des ehrenamtlichen Engagements zurück zu führen, das geleistet wird. Hier wurden neben Claudia Felden (Vorstand) und Karl-Heinz Wagner (Aufsichtsratsvorsitzender) insbesondere der technische Vorstand Andreas Dürr, die Schriftführerin Christa Hassenpflug, der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende Ralf Frühwirt (Presse) und Dieter Weber (homepage) hervor gehoben.

Die gute Arbeit des bisherigen Teams wurde auch bei der Neuwahl der Aufsichtsratsmitglieder deutlich. Nachdem Herr Wagner das Procedere des turnusmäßigen Ausscheidens eines Teils der Mitglieder erläutert hatte, ging es an die Neuwahl. Die Aufsichtsräte Ernst-Robert Schöpe und Thomas Kern hatten ihr Amt zur Verfügung gestellt und gleichzeitig ihre Bereitschaft erklärt, wieder zu kandidieren. Gegenkandidaten gab es keine und für beide gab es bei der offenen Abstimmung ein einstimmiges Ja-Votum, und einen Dank für die bisherige Mitarbeit und die weitere Bereitschaft.

Unter TOP 7 erläuterte Andreas Dürr den Stand der Stromproduktion und die Funktionalität unserer drei bereits laufenden Anlagen (dazu in Kürze ein gesonderter Bericht). Im Bau ist derzeit unsere vierte Anlage auf dem Dach des neuen Verwaltungsgebäudes. Sie soll möglichst noch in diesem Jahr ans Netz gehen. Hier sind wir aber vom Baufortschritt im Verwaltungsgebäude abhängig.

Aus den Reihen der Mitglieder wurde ein weiterer Standort beim neuen Hebewerk ins Gespräch gebracht. Dies soll nun geprüft werden.

 

rf


Datenerhebung 2013 – Bundesmix 2013 (Stand 29.08.2014)

Unsere BEG ist verpflichtet, nachfolgende Daten/Grafik incl. Überschrift auf unserer Web-Seite zu veröffentlichen und jährlich zu aktualisieren. Der Anteil erneuerbarer Energie im Bundesmix ist gut erkennbar. Interessant wird es in einigen Jahren, wir werden sehen, wie der Anteil der erneuerbaren Energie stetig wächst.

Graphische Darstellung des gelieferten Stroms nach §42 Abs. 2 EnWG


Aktuelles

Download
23. März 2015 Mitgliederinfo vom Vorstand
Angebot für Mitglieder, sich mit einem Nachrang-Darlehen, das mit 2,5% p.a. verzinst wird, an der Finanzierung der geplanten PV-Anlage auf dem Dach des neuen Verwaltungsgebäudes der Stadt Leimen zu beteiligen.
20150326084759210.pdf
Adobe Acrobat Dokument 245.3 KB

8.Februar 2015

Weltrekord-Solarzelle mit 44,7 Prozent Wirkungsgrad

Presseinformation 22/13  vom 23. September 2013

 

Der Artikel ist hier zu lesen.

http://www.ise.fraunhofer.de/de/presse-und-medien/presseinformationen/presseinformationen-2013/weltrekord-solarzelle-mit-44-7-prozent-wirkungsgrad

 

Solche Leistungen gibt es heute im Labor und in einigen Jahren in der Praxis.


6.Februar 2015

Umweltminister Untersteller sieht Energiegenossenschaften als wichtige Partner

 

Beim Energietag im Stuttgarter Genossenschaftshaus erklärte der Minister: „Die Energiegenossenschaften und ihre Mitglieder setzen sich mit viel Engagement für den Ausbau der erneuerbaren Energien und für mehr Energieeffizienz ein. Sie sind für die Landesregierung daher ein unverzichtbarer Partner bei der Umsetzung der Energiewende in Baden-Württemberg.“

 

In seiner Rede vor den Mitgliedern baden-württembergischer Energiegenossenschaften betonte er auch, dass die Energiewende dezentral ist und nur bürgernah gelingen kann. Dafür bieten auf Gemeindeebene oder regional angesiedelte Genossenschaften beste Voraussetzungen. Und Baden-Württemberg ist auf diesem Gebiet führend. Von bundesweit 800 Energiegenossenschaften haben 149 ihren Sitz in unserem Bundesland. Damit ist es das Flächenland mit der Größten Dichte an Energiegenossenschaften.

 

Ein ähnliches Bild zeigt auch die Zahl der Mitglieder. Deutschlandweit sind ca. 200.000 Menschen in Energiegenossenschaften engagiert, ungefähr 25.000 davon in Baden-Württemberg. Diese Zahlen zeigen, dass Bürgerinnen und Bürger die Energiewende als Chance begreifen. Eine aktive Beteiligung am dringend benötigten Umbau des Energiesystems geht dabei einher mit einem Beitrag zum Klimaschutz und nicht zuletzt profitiert man von der wirtschaftlichen Dynamik der Energiewende.

 

Dabei sind die Energiegenossenschaften breit aufgestellt, was ihr Engagement angeht. Von der klassischen Photovoltaik über Bürgerwindparks, Nahwärmenetze, Kraft-Wärme-Kopplung, Effizienzprojekte für Straßenbeleuchtung bis hin zu einem Car-Sharing-Projekt auf der Basis von Elektrofahrzeugen. Neben der Energieerzeugung nimmt dabei das Thema Energieeffizienz einen immer breiteren Raum ein, ein Gebiet auf dem noch viel Potential schlummert.

 

Nachdem die BEG Leimen im vergangenen Jahr ihre ersten Projekte erfolgreich ans Netz gebracht hat, sind die nächsten Schritte bereits in der Planung. Helfen auch Sie mit, die Energiewende in Leimen voran zu bringen, beteiligen Sie sich mit Anteilen an unserer Genossenschaft.

(rf)


7.Juli 2014

In Kürze Online Zugriff auf alle PV-Anlagen der BEG

 

Online Zugriff geht bisher nur bei der Schlossberghalle. Der Vorstand konnte kostengünstige Lösungen finden und so wird in Kürze der Online Zugriff auch bei der Feuerwehr in Leimen und der GSS St.Ilgen möglich sein. Sollte einmal eine Anlage ausfallen, wird das zeitnah bemerkt und die Kosten werden sich schnell amortisieren.

Unter dem Menüpunkt "Erzeugte Energie" wird dann die Leistung/Ertrag aller Anlagen dargestellt.


1.Juli 2014

PV-Anlage der GSS übernommen

 

Zum 1.Juli 2014 übernahm die BEG-Leimen die PV-Anlage auf dem Dach der Geschwister-Scholl-Schule.


15.Mai 2014

Luftbilder unserer Anlagen

Unser Mitglied Dr.Andreas Reuland machte mit seinem Quadrocopter Luftbilder unserer PV-Anlagen und stellte sie uns zur Verfügung. Die sehen gut aus und wir haben sie gleich Online gestellt. Als Kopfbild die Geschwister-Scholl-Schule und unter Projekte weitere.

 

Dabei fällt auf; das Dach der Geschwister-Scholl-Schule ist vollbepackt mit PV-Modulen, das Dach der Schlossberghalle ist dagegen fast leer. Das liegt an den Blitzableitern. Zu deren Ableitungen muss Abstand sein. Wäre es gestattet, hätten wir deutlich mehr PV-Module montiert. Und auf dem Schuldach sind keine Blitzableiter.


14.Februar 2014

Unser Artikel vom Tag für Leimen-Lokal

 

PV-Anlage auf der Leimener Feuerwehr installiert
Von der St. Ilgener Straße aus kann man sie sehen, die neue PV-Anlage der BürgerEnergieGenossenschaft Leimen. In den vergangenen Wochen, wann immer das Wetter es zuließ, waren die Männer der Firma Bauer auf dem Dach der Feuerwehr zugange, befestigten die Unterkonstruktion und brachten schließlich die Module auf.
Nun ist die Anlage fertig gestellt und liefert bereits, wie auch die Anlage auf dem Dach der Schlossberghalle in Gauangelloch, umweltfreundlich und klimaneutral Strom. Für die BürgerEnergieGenossenschaft Leimen ist dies ein weiterer kleiner Schritt in Richtung einer zukunftsfähigen Energieversorgung, die von Bürgern und dezentral gestaltet werden kann.


7.Februar 2014

Seit einigen Tagen sind unsere Anlagen in Gauangelloch und Leimen in Betrieb, erzeugen Strom und bringen Geld in die Kasse.

 

Was machen wir mit dem Strom?

Der Strom wird soweit wie möglich an den Dachbesitzer, die Stadt Leimen, verkauft. Der überschüssige Teil wird in Gauangelloch an die Syna, und in Leimen an die EnBW verkauft.

Aufgrund der inzwischen stark gefallenen Einspeisevergütung ist diese Variante nach §33 EEG (Direktverbrauch) möglich und für beide Seiten ein wirtschaftlicher Vorteil.


10.Januar 2014

Vom Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE
     Daten zu eneuerbaren Energien

http://www.ise.fraunhofer.de/de/daten-zu-erneuerbaren-energien


7.Januar 2014

Gemeinsame Sitzung von Aufsichtsrat und Vorstand der BEG

 

Am 7.1. trafen sich Vorstand und Aufsichtsrat der BürgerEnergieGenossenschaft Leimen erstmals in 2014 zu einer gemeinsamen Sitzung im KCL. Neben verschiedenen organisatorischen Themen, wie der Fertigstellung des Jahresberichts 2013, der bis Ende April so weit sein soll und der Wahl der Prüfer, ging es vor allem um den Stand der Photovoltaikanlagen der Genossenschaft.

 

Herr Dürr berichtete über die Verhandlungen bezüglich der Anlagen für die Schlossberghalle in Gauangelloch und der Feuerwehr Leimen. Hier konnten gute Ergebnisse erzielt werden und die Module und die Trägerkonstruktion waren bereits geliefert und konnten zum einen im Feuerwehrhaus Gauangelloch und zum anderen auf dem Gelände der TBL gelagert werden. Die BEG möchte sich auf diesem Wege herzlich für die tatkräftige Unterstützung bedanken.
Inzwischen wurde bereits mit der Installation der Anlage auf der Schlossberghalle begonnen.
Damit steht der Start des operativen Geschäfts unmittelbar bevor.


Dezember 2013

Ökostrom-Anteil steigt weiter.

Berlin: Trotz wenig Sonnenschein und schwachem Wind hat Ökostrom in diesem Jahr einen Anteil von knapp einem Viertel am Gesamtverbrauch erreicht. Mittlerweile stammten 24,7 Prozent und damit gut ein Prozentpunkt mehr als 2012 aus Wind, Wasser oder Sonne, teilte die Denkfabrik „Agora Energiewende“ am Montag unter Berufung auf Daten der „Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen“ mit. Haupttreiber seien Biogas- und Solarkraftwerke gewesen. Der Stromverbrauch insgesamt ging im dritten Jahr in Folge zurück, diesmal um knapp zwei Prozent.
Die Produktion von Elektrizität blieb dagegen stabil, dadurch stieg der Export von Strom und erreichte ein neues Rekordhoch. „Agora“ zufolge produzierten vor allem Kohlekraftwerke für die Ausfuhr. Daher sei die Stromerzeugung trotz des Ökostrom-Wachstums nicht klimafreundlicher geworden.